Autor: Eddie-Cullen
Genre: Drama // Humor, bisschen Romanze vielleicht (*zwinker*), von allem etwas
Rating: P18
Disclaimer: Alles gehört S.M., mir nur die Idee zu dieser Story :)
Anmerkung: OOC, All human, Lemons
Zusammenfassung: Die Stadt aus bunten Lichtern, drängelnden Menschenmassen und wunderbaren Fremden wartet darauf erobert zu werden. Bist du jung, lebensfroh und Single, dann gehört sie dir! // Die Tochter des Senators soll für eine Weile von Bodyguard Edward Cullen “undercover” bewacht werden, doch die muntere Isabella kommt dahinter und ist bei weitem nicht begeistert. Sie macht sogar Pläne, wie sie ihn loswerden soll. Doch was wenn sie von ihm die Liebe bekommt, die sie gar nicht gesucht hast? Wenn er ihr fehlender Puzzleteil ist? Was wird sie tun, ihn zurückstoßen oder doch festhalten?
ᴥ♥ᴥ
MISTER BODYGUARD
PROLOGUE
Das Klappern meiner Absätze auf dem Kiesweg konnte man deutlich hören, auch als meine Schritte an Geschwindigkeit zunahmen, je mehr ich mich dem Ziel näherte. Meine Augen tasteten sanft die Konturen des Hauses ab, als wollten sie den letzten Abschied nehmen. Von meinem alten Leben, von allem was ich mit ihm assoziierte. Wünschte mir einfach, es wäre nie passiert, weil es so schön war, dass es mir für immer in Erinnerung bleiben würde. Doch als wäre das nicht genug, konnte ich ihn auch nicht aus meinem Inneren verbannen. So stur und unnachgiebig waren meine Erinnerungen.
Ich nahm gleichzeitig zwei Streichhölzer aus der schmalen Schachtes und rieb sie an der rauen Fläche, bis sie durch dir Reibung eine kleine Flamme erzeugten. Mein Herz überlegte sich zehn Sekunden lang, ob es doch eine gute Entscheidung war, das Haus in Brand zu setzen, denn immerhin war es strafbar, doch ich wollte diesmal einfach nicht auf mein Herz hören. In diesem Moment war mein Herz unwichtig, immerhin wollte ich auch ihm einen Gefallen tun, denn je mehr Erinnerungen ich an ihn hatte, desto schwieriger wurde es, ihn einfach zu vergessen.
“Es wird so sein, als hätte es mich nie gegeben!” hatte er versprochen. Aber wieso gab es ihn dann immer noch?
Wieso lebte er noch immer in der selben Stadt? Wieso verhielt er sich meiner Familie gegenüber, als wäre nie etwas passiert? Wieso zum Teufel nochmal sah er so gut aus? Und wieso belebte er mein Herz immer wieder aufs Neue nur mit einem Wimpernschlag? War ich verrückt, irre, stand ich unter Drogen? Was fehlte mir denn, dass ich ihn einfach nicht loslassen konnte, um mit meinem eigenen Leben fortzusetzen?
Ich begann wütend zu werden und warf die Streichhölzer in die Benzinpfütze, die sich mittlerweile gebildet hatte. Sofort brach ein einziges Chaos aus, ich sprang einige Schritte zurück, weil ein großes Feuer ausbrach und die Hitze mich in diesem Augenblick sehr erschreckte.
Mir war eindeutig klar, dass ich einen Teil von ihm immer mit mir herumschleppen werde, doch ich wollte einfach nicht, dass wir beide alleine waren und innerlich darauf warteten, irgendwann in der Zukunft zusammenzukommen. Wir waren zerbrochen, getrennt, kaputt.....Das konnte man nicht mehr reparieren, denn ohne ihn war es genauso schlimm wie mit ihm. Ich hatte einfach keine Kraft mehr zu kämpfen.
Der Geruch von Verbranntem stieg mir in die Nase und ich bemerkte, dass der Rauch sich hoch in den Himmel verbreitete, als Zeichen für Gott - wenn es diesen gab - einfach aufzuhören uns so zu quälen. Liebe konnte schön sein, aber dieser Schmerz, der zerfraß mich einfach von innen. Ich wollte einfach alles hinter mich lassen können und verschwinden. Während die Flamme sich ausbreitete und das Holz aus dem das Haus gebaut war zu knistern und Funken zu sprühen begann, drehte ich meinem alten Leben den Rücken zu und versprach mir die schöne Zeit mit ihm in diesem Haus einfach zu vergessen, wie mit einem Radiergummi auszuradieren.
“Ich werde ein neues Leben beginnen, Edward, für mich, für dich, für uns beide.” Meine Augen füllten sich mit Tränen, jedoch setzte ich meinen Weg ohne zu zögern fort. Diesmal konnte er nichts reparieren! Diesmal war es einfach zu spät für uns beide.
Wir hatten es beide versucht, doch es wollte einfach nicht sein. Erst als es zu regnen begann, bemerkte ich, dass nicht nur ich um uns trauerte, sondern der Himmel auch. Es sah aus als würde der Himmel weinen, sowie ich es auch tat, jedoch tat ich es unbemerkt, still und leise und der Himmel baute damit ein Gewitter auf. Ich sah einen Sturm auf mich zukommen, von dem ich nicht wusste, wie stark er war, oder ob ich ihn besiegen können werde. Doch nachdem man die Liebe des Lebens losgelassen hatte, zählte jeder andere Verlust nur minimal. Denn das Leben hatte keine Reprise und eine Liebe dieser Größe gab es nur einmal in 100 Jahren. Ich hatte diese Liebe und bekam sie ohne sie verlangt zu haben.....Er schenkte sie mir einfach, ohne Widersprüche und ohne etwas von mir zu verlangen.
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To be continued......